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Finasterid

Der erbliche Haarausfall kann mit Medikamenten bekämpft werden. Eines der wirksamsten ist Finasterid.

Ursprünglich eingesetzt als Mittel gegen Prostatavergrößerung hilft es heutzutage vielen Haarausfall-Betroffenen. Einer der bekanntesten Anwender ist der amerikanische Präsident Donald Trump.

 

Was ist Finasterid?

Finasterid ist ein Medikament gegen erblichen Haarausfall (androgenetische Alopezie) und gegen die gutartige Prostatavergrößerung. Bei der Anwendung gegen Haarausfall wird täglich 1mg Finasterid mit einem Glas Flüssigkeit eingenommen.

Seit 1998 ist der Wirkstoff in Deutschland zugelassen und wurde allein im Jahr 2017 mehr als 120.000 Mal verkauft. Finasterid ist rezeptpflichtig und wird vom Hausarzt, Hautarzt oder Urologen verschrieben.

Wo kann man günstig und sicher Finasterid kaufen?

 

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Wie wirkt Finasterid gegen den Haarausfall?

Das Medikament Finasterid hemmt die Reduktase von 5α- DHT. Das bedeutet, dass die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) blockiert wird. Durch das Enzym DHT verringert sich die Wachstumsphase der Haarfollikel und das Resultat ist Haarausfall.

Finasterid hilft primär beim Stopp des Haarausfalls. Einer Studie zufolge hat der Haarausfall bei 85% der Teilnehmer mit Einnahme von Finasterid aufgehört und bei ca. 60% sind neue Haarfollikel entstanden.

Für wen ist Finasterid geeignet?

Männer, die unter erblich bedingtem Haarausfall leiden, können Finasterid einnehmen. Das Medikament darf nicht von Frauen eingenommen werden. Frauen, die unter Haarausfall leiden, sollten auf das Mittel Minoxidil oder auf eine Haartransplantation ausweichen.

Wenn der Haarausfall schon weit fortgeschritten ist (Norwood-Skala 5 bis 7) ist das Einnehmen von Finasterid nicht wirklich hilfreich, da das Medikament in erster Linie den Haarausfall stoppt.

Wie viel kostet Finasterid?

Finasterid wird unter den Handelsnamen Propecia, Finapil oder Finasterid-Ratiopharm verkauft. Die Monatspackung des Markenprodukts Propecia kostet ca. 52 Euro. Die Generika starten bei ca. 38 Euro für 28 Tabletten.

So wird Finasterid verwendet

Das Medikament wird in 1mg Tabletten einmal täglich oral eingenommen. Der Haarausfall wird nur während des Einnahme-Zeitraums gestoppt. Daher kann der Behandlungs-Zeitraum über Jahre andauern.

Welche Nebenwirkungen hat Finasterid?

Die möglichen Nebenwirkungen von Finasterid sind nicht zu unterschätzen und veranlasste schon das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einen Rote-Hand-Brief zu verfassen, indem vor dem Risiko der sexuellen Dysfunktion und psychischen Störungen gewarnt wurde.

Folgende Nebenwirkungen können durch Finasterid entstehen:

  • Erektile Dysfunktion
  • Unfruchtbarkeit
  • Depressionen
  • Verminderte Libido

 

Laut Hersteller kommt es häufig zu den Nebenwirkungen. Das bedeutet, dass bei 1 bis 10 Prozent der Behandelten Nebenwirkungen auftreten.

So erhalten Sie Finasterid

Finasterid ist verschreibungspflichtig. Normalerweise verschreibt der Hausarzt, Hautarzt oder Urologe das Medikament und der Patient kann danach gegen Vorlage des Rezepts in der Apotheke Finasterid kaufen.

Seit neuestem kann Finasterid bequem per Online-Rezept verschrieben werden und anschließend auch im Internet erworben werden. So erspart man sich den Weg zum Arzt und bleibt anonym. Einer der führenden deutschen Anbieter ist Gospring(www.gospring.de).

Wer ist Spring? Ist Spring sicher und seriös?

Spring ist ein Deutsches Startup, dass Patienten die Möglichkeit eröffnet sich rezeptpflichtige Medikamente, wie z.B. Finasterid, verschreiben zu lassen und anschließend auch zu attraktiven Konditionen zu erwerben. Warum ist Spring legal? Aufgrund der sog. EU-Patientenmobilitätsrichtlinie darf jeder EU-Bürger frei seinen Arzt aussuchen, egal in welchem Land der Arzt sitzt. Da das Startup mit Ärzten in Großbritannien kooperiert, wo Online-Rezept schon legal sind, können so auch deutsche Patienten von bequemen Online-Verschreibungen profitieren. (Zur Webseite: www.gospring.de)

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Was passiert, wenn man Finasterid absetzt?

Die Wirkung von Finasterid ist reversibel. Das bedeutet das der Haarausfall wieder voran schreitet sobald das Medikament abgesetzt wird. Außerdem können die Nebenwirkungen auch nach Absetzen des Produktes bestehen bleiben (das sog. Post-Finasterid-Syndrom).

Alternativen zu Finasterid

Nach der evidenzbasierten S3-Leitlinie für die Behandlung der androgenetischen Alopezie gibt es nur drei Therapie-Möglichkeiten, die eine belegte Wirksamkeit beim erblichen Haarausfall haben:

  • Finasterid
  • Minoxidil
  • Haartransplantationen

Minoxidil wird im Gegensatz zu Finasterid lokal per Gel oder Schaum auf den betroffenen Stellen aufgetragen. Auch Minoxidil kann erheblich Nebenwirkungen haben. Es ist umstritten welches Mittel besser gegen den Haarausfall wirkt. Jedoch kann Finasterid und Minoxidil auch kombiniert eingenommen werden. Nach einer Studie aus dem Jahr 2015 kann so sogar die Effizienz gegenüber den Einzel-Therapien gesteigert werden.

Die Haartransplantation ist das einzige Mittel, um wieder Haare auf die kahlen Stellen zu bekommen. Finasterid und Minoxidil können den Haarausfall zwar stoppen und zum Haarerhalt beitragen, aber nicht neue Haare sprießen lassen. Aus dem Grund wird häufig die Haartransplantation mit einer medikamentösen Therapie begleitet.

Quellen

Haarausfall-Berater

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